Sie sind ein fester Bestandteil auf amazon.de, Weltbild.de und Co., sie gehören in jeden kleine Bibliothek: englische Bücher. Doch warum nicht einfach auf die passende Übersetzung zurückgreifen?
Von wissenschaftlichen Arbeiten, über die neuesten Bestseller aus Übersee, bis hin zu Fortbildungsmedien und technischen Anleitungen ist in den Bücherregalen alles dabei. Wer nach einem englischen Original-Werk sucht, wird hierzulande schnell fündig. Denn nicht nur die Sprache selbst ist es, die die Leser reizt. Oftmals erscheinen Standardwerke, wie Histories of Scientific Observation von Lorraine Daston und Elizabeth Lunbeck, und beliebte belletristische Bücher, wie Thanks for the Memories von Cecilia Ahern und The Stand: No Man's Land von Stephen King schon mehrere Monate eher als in der deutschen Übersetzung, was einerseits der Verlagsplanung, andererseits der Übersetzerarbeit selbst zuzuschulden ist. Doch auch der konkrete Mangel an Übersetzungen lässt die Deutschen zum englischen Buch greifen, was bei Anleitungen und Tipps oft der Fall ist. So gibt es bisher beispielsweise keine deutsche Version von DIY For Dummies oder Black & Decker the Complete Guide to Ceramic Tile, was die deutschen Heimwerker sehr traurig stimmen müsste, verfügten sie neben dem handwerklichen nicht auch über einen sprachlichen Ehrgeiz.
Fazit: Mit englischen Büchern hilft man nicht nur dem eigenen
Sprachschatz auf die Sprünge, sondern ist der deutschen Buchwelt
meistens noch eine zeitliche Nasenlänge voraus.